Frankfurt Postkolonial – Offener Stadtrundgang im Oktober

 

Aufgrund der hohen Nachfrage unseres Rundgangs im Rahmen der im Sommer vom EPN organisierten kritischen Stadtrundgangsreihe „Perspektivwechsel“ bieten wir einen weiteren offenen Stadtrundgang an. Dieser findet am Samstag, 21. Oktober ab 10 Uhr statt, Treffpunkt ist Willy-Brandt-Platz. Eingeladen sind alle Interessierten, allerdings möchten wir euch bitten, euch hier verbindlich anzumelden.

Bei unserem Stadtrundgang geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit den lokalen Frankfurter Spuren der deutschen Kolonialgeschichte. Wir besuchen dabei verschiedene Stationen, an denen die (Nicht-)Aufarbeitung und (Nicht-)Erinnerung der deutschen Gesellschaft mit ihrer Kolonialgeschichte exemplarisch dargestellt werden kann. Wir thematisieren historische und gegenwärtige Bezüge zum Kolonialen im Lokalen. Dies ist ein Versuch, die kolonialen Spuren in der deutschen, hier Frankfurter, Gegenwart zu thematisieren und so ein Bewusstsein für in der kolonialen Vergangenheit gewachsene, heute teilweise fortbestehende Machtasymmetrien zu gewinnen.

Neuer Termin für Stadtrundgang

Im Rahmen der Reihe „Perspektivwechsel“ des EPN Hessen e.V. bieten wir auch dieses Jahr eine Tour an. Anmeldungen bitte auf der Seite der Rundgangsreihe „Perspektivwechsel“.

Frankfurt’s Colonial Hangover

Samstag, 24. Juni 2017, 11 Uhr

Bei unserem Stadtrundgang geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit den lokalen Frankfurter Spuren der deutschen Kolonialgeschichte. Wir besuchen dabei verschiedene Stationen, an denen die (Nicht-)Aufarbeitung und (Nicht-)Erinnerung der deutschen Gesellschaft mit ihrer Kolonialgeschichte exemplarisch dargestellt werden kann. Wir thematisieren historische und gegenwärtige Bezüge zum Kolonialen im Lokalen. Dies ist ein Versuch, die kolonialen Spuren in der deutschen, hier Frankfurter, Gegenwart zu thematisieren und so ein Bewusstsein für in der kolonialen Vergangenheit gewachsene, heute teilweise fortbestehende Machtasymmetrien zu gewinnen.

Triggerwarnung: Wir greifen auf kolonial aufgeladene und rassistische Bilder und Begriffe zurück, um deren Zusammenhänge und Fortbestehen kritisieren zu können.

Treffpunkt: Kindermuseum Frankfurt,
An der Hauptwache 15, Zwischenebene, Frankfurt am Main
Dauer des Rundgangs: ca. 2 Stunden

Ausstellung Bremen 2017: „Der blinde Fleck. Bremen und die Kunst in der Kolonialzeit“

Frankfurter Weltkulturen Museum – bald auch eine Ausstellung zur kolonialen Vergangenheit der Sammlung?

Am Kunstverein Bremen wurde (unterstützt mit durch die Kulturstiftung des Bundes) ein Forschungsprojekt initiiert, dass die „blinden Flecken“ der Bremer Sammlung in Hinblick auf deren koloniale Vergangenheit und postkoloniale Gegenwart untersuchen soll.

Ab 2017 soll eine Ausstellung die Ergebnisse des Forschungsprojektes von Julia Binter präsentieren. Wir sind gespannt – gerade auch, weil für die Frankfurter Sammlungen des Weltkulturen Museums oder der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung uva. eine solche Aufarbeitung ebenfalls mehr als interessant wäre.

Im Weser Kurier skizziert Julia Binter das Projekt anschaulich.

Radiosendung zum Völkermord in Namibia, Entschuldigungen und Nicht-Entschädigung

Schrifttafel an der Gedenkstätte für die Opfer der Herero und Nama unweit des Antikolonialdenkmals in Bremen

In der Deutschlandfunk-Sendung „Tacheles“ am Samstag, 23. Juli 2016, ab 17.30 Uhr spricht Jürgen Zimmerer, Autor u.a. von „Völkermord in Deutsch-Südwestafrika“, zum Völkermord an den Herero und Nama, der Reihe an Entschuldigungen sowie die bis heute nur indirekt erfolgten Entschädigungen.

 

Öffentlicher Rundgang: Frankfurt’s Colonial Amnesia (Sommertour 2016 des hmf)


Mittwoch, 06. Juli 2016, 18 Uhr

Im Rahmen der Sommertour 2016 des Historisches Museums bieten wir einen Rundgang an, zu dem wir herzlich einladen wollen.

Bei unserem Stadtrundgang geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit den lokalen Frankfurter Spuren der deutschen Kolonialgeschichte. Wir besuchen dabei verschiedene Stationen, an denen die (Nicht-) Aufarbeitung und (Nicht-) Erinnerung der deutschen Gesellschaft mit ihrer Kolonialgeschichte exemplarisch dargestellt werden kann. Der Stadtrundgang ist Teil des Programms der Sommertour 2016 (PDF | 1,6MB) des hmf.

Teilnahme frei!
Treffpunkt: Willy-Brandt-Platz (am Eurozeichen)

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt (max. 25). Eine Anmeldung über den Besucherservice des hmf ist erforderlich:

Besucherservice
Information und Anmeldung
Susanne Angetter
Montag bis Donnerstag: 10.00-15.30 Uhr
Tel. ++49 (0)69-212-35154
Fax ++49 (0)69-212-42078
E-Mail: besucherservice.historisches-museum(at)stadt-frankfurt.de

Öffentlicher Rundgang: Frankfurt’s Colonial Hangover (Reihe kritischer Standrundgänge)


Samstag, 25. Juni 2016, 11 Uhr

Im Rahmen der Reihe kritischer Standrundgänge in Frankfurt und Offenbach vom 16. April – 02. Juli 2016 (für weitere Rundgänge siehe hier) bieten wir in Zusammenarbeit mit dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen e.V. (EPN Hessen) einen öffentlichen Rundgang an, zu dem wir hiermit herzlich einladen.

Bei unserem Stadtrundgang geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit den lokalen Frankfurter Spuren der deutschen Kolonialgeschichte. Wir besuchen dabei verschiedene Stationen, an denen die (Nicht-)Aufarbeitung und (Nicht-)Erinnerung der deutschen Gesellschaft mit ihrer Kolonialgeschichte exemplarisch dargestellt werden kann. Wir thematisieren historische und gegenwärtige Bezüge zum Kolonialen im Lokalen. Dies ist ein Versuch, die kolonialen Spuren in der deutschen, hier Frankfurter, Gegenwart zu thematisieren und so ein Bewusstsein für in der kolonialen Vergangenheit gewachsene, heute teilweise fortbestehende Machtasymmetrien zu gewinnen.

Triggerwarnung: Wir greifen auf kolonial aufgeladene und rassistische Bilder und Begriffe zurück, um deren Zusammenhänge und Fortbestehen kritisieren zu können.

Treffpunkt: Kindermuseum Frankfurt,
An der Hauptwache 15, Zwischenebene, Frankfurt am Main
Dauer des Rundgangs: ca. 2 Stunden

Wir bitten um Anmeldung: Anmeldeformular (Anmeldung bis zum 18. Juni 2016)
Die Teilnehmer_Innenzahl ist begrenzt.

Deutsch- und spanisch-sprachiger Rundgang

Premiere: Erstmals haben wir dank neuer sprachbegabter Mitglieder einen Rundgang im Doppel-Pack, einmal auf Deutsch, einmal auf Spanisch, durchgeführt.

Trotz strömendem November-Regen haben die interessierten Teilnehmer_innen der Konferenz zu kommunalen Partnerschaften mit Lateinamerika und der Karibik Frankfurt von einer anderen Seite kennenlernen können.

 

Offenes Gruppentreffen Frankfurt Postkolonial am 12. Juni

Liebe Interessierte,
wir von Frankfurt Postkolonial haben uns gerade neu zusammengefunden. Wir wollen uns mit Themen rund um Post-Kolonialismus, Machtstrukturen und deren Ausprägungen in verschiedenen Bereichen auseinandersetzen und Wege finden, solch komplexe Themen zugänglicher zu machen. Wir treffen uns ca. alle 3 Wochen und diskutieren unterschiedliche Themen (aktuelles und historisches, theoretisches und praktisches, Verbindungen all dessen), um uns in einem zweiten Schritt mit Aktionen einzubringen (Stadtrundgang, Vorträge oder Aktut-Interventionen?).

Wir würden uns freuen, wenn noch mehr Interessierte dazukommen, und möchten euch deshalb zum nächsten Treffen am 12.06. um 16:00 Uhr einladen. Für Rückfragen und nähere Infos könnt ihr euch natürlich gerne an uns wenden.

Tagesseminar „frankfurt postkolonial“: Ein erweiterter Blick auf Stadt – Aktivitäten in Frankfurt/M. und anderen Orten

TAGESSEMINAR:
Sa., 13.12.2014 (11-17 Uhr), Frankfurt/M.

Moderation: EPN Hessen und frankfurt postkolonial

Das Projekt „frankfurt postkolonial“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, am konkreten Beispiel der Stadt Frankfurt/M. die Auseinandersetzung um die Geschichte des Kolonialismus und ihre bis heute andauernden Folgen anzustoßen. Die historischen und gegenwärtigen Bezüge zum Kolonialen werden im Lokalen durch einen Stadtspaziergang und die Darstellung konkreter Orte und Personen beispielhaft sichtbar gemacht. Diese können Kolonialismus allerdings nicht vollständig oder repräsentativ abbilden, denn er manifestiert(e) sich vor allem in Herrschaftsbeziehungen und Strukturen. Dennoch verstehen wir lokale Orte als wichtige Ausgangspunkte, um Fragen, Kritik und Intervention anzuregen.

Das Tagesseminar will

  • die konkrete Arbeit von „frankfurt postkolonial“ vorstellen und zur Mitarbeit motivieren,
  • Erfahrungen, Ideen und Methoden aus anderen Städten aufgreifen,
  • Diskussionen um die koloniale Vergangenheit & postkoloniale Kontinuitäten vorantreiben und gemeinsam weiterentwickeln.

Das derzeitige Programm sieht folgendermaßen aus:

10.30 Uhr Ankommen
11-­11.45 Uhr Kennenlernrunde
11.45-­13 Uhr Input zum Stand von frankfurt postkolonial, Susanne Heyn (frankfurt postkolonial)
13-­14 Uhr Mittagessen
14-­15.15 Uhr Erfahrungen aus anderen Städten:
Input 1: AG Leipzig postkolonial (angefragt)
Input 2: schwarzweiss e.V., Kolonialgeschichtlicher Stadtrundgang Heidelberg
15.15-15.45 Uhr ‚Hessen (post)kolonial‘ stellt sich vor, Jürgen Dinkel, Justus-Liebig-Universität Gießen
15.45-­17 Uhr Austausch: Von der kritischen Theorie zur Praxis – Engagement-Möglichkeiten bei ‚frankfurt postkolonial‘
17 Uhr Ende

Ort: Saalbau Gallus, Seminarraum 4, Frankenallee 111, Frankfurt/M. (Anfahrtsbeschreibung)

Wir bitten um eine Anmeldung: über die EPN Hessen-Geschäftsstelle.
(E-Mail info[at]epn-hessen.de, Telefon 069-91 39 51 70).

Hier der Flyer zur Veranstaltung.

Hier eine ics.-Datei für eure elektronischen Kalender.

Gegen die Abschiebung von Yahye Adan Dualle

Ein Aufruf der Stadtteilinitiative Koblenzer Straße:

Yahye ist noch nicht 13, als er vor der Rekrutierungsbehörde der somalischen Armee flüchtet.
Seine Tante bezahlt einen Schlepper, der ihn bis nach Russland bringt. Dort wird er in einen Lastwagen nach Holland gesetzt, doch seine Reise endet in Polen, wo er Asyl beantragt.
Yahye ist ein Ausnahmetalent als Songwriter und Rapper/Sänger. Rasch beginnt er ein Netzwerk aufzubauen und Produzenten werden auf ihn aufmerksam. So gerät er ins Visier einer Rechten Szene. Nazis bedrohen ihn und legen ihm Nahe, „keine Black-Music in Polen“ zu verbreiten. Als Yahye sich hilfesuchend an seine Produzenten wendet, distanzieren diese sich von ihm. Er fühlt sich nicht mehr sicher und flieht nach Deutschland, muss all seine Musik, seine Arbeit und Habe dort zurücklassen. Gegen die Abschiebung von Yahye Adan Dualle weiterlesen