Weg mit dem Abschiebeknast! – Demo und Festival am 3.9.2011 in Ingelheim (bei Mainz)

IngelheimDemo
frankfurt_postkolonial unterstützt den Aufruf zur Demonstration „Weg mit dem Abschiebeknast!“ vor dem Ingelheimer Abschiebeknast. Hier der besagte Aufruf:

Wir, das Aktionsbündnis „Abschiebehaft abschaffen!“ rufen auf zu einer Demonstration gegen das Abschiebegefängnis in Ingelheim am Samstag, den 3. September 2011 und im Anschluss daran zu einem antirassistischen Festival vor den Mauern des Knastes.

„INTEGRATION“ – IN BETON GEGOSSEN

Seit 2001 existiert der Ingelheimer Abschiebeknast, in dem Flüchtlinge eingesperrt werden, die abgeschoben werden sollen, um zu verhindern, dass sie untertauchen und um sie psychisch zu zermürben. Erfolgt eine Abschiebung nicht direkt – etwa, weil wichtige Papiere fehlen – werden die Flüchtlinge in solchen Anstalten bis zu 18 Monaten inhaftiert. Weg mit dem Abschiebeknast! – Demo und Festival am 3.9.2011 in Ingelheim (bei Mainz) weiterlesen

Initiative Christy Schwundbeck – Demonstration am Hbf

Wir unterstützen mit vielen anderen Initiativen und Vereinen die Demonstration und Kundgebung im Gedenken an Christy Schwundeck am Samstag, 18.06.2011.

14:00 Frankfurt Hauptbahnhof /16:00 Kundgebung Hauptwache/Goetheplatz

Christy Schwundeck wurde am 19. Mai 2011 in einem Frankfurter Jobcenter (Gallus) von einer Polizistin erschossen. Die Umstände rufen Erinnerungen wach an das Schicksal Mariame N’Deye Sarr, die im Jahr 2000 ebenfalls unter nie endgültig geklärten Umständen von einem Polizeibeamten erschossen wurde. Christy Schwundeck war 39 Jahre alt und stammte aus Nigeria.
Tödliche Fälle von Polizeigewalt gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund sind leider keine Seltenheit in Deutschland.

Wir fordern: Aufklärung, Gerechtigkeit, Entschädigung!

Mehr Informationen auf der Seite der Initiative Christy Schwundek.

Homestory Deutschland: Gelebt – Erlebte Schwarze Deutsche Geschichte(n)

Veranstaltung der Senegalesische Vereinigung im Lande Hessen e.V:

Am Samstag, 21.5.2011 um 19:30 Uhr, findet im Titusforum in der Frankfurter Nordweststadt eine spannende künstlerische Veranstaltung statt, die neue Perspektiven auf das Leben, Überleben und Erlebtes Schwarzer Menschen in der Diaspora vermittelt. Die szenische Multimedia-Lesung „Homestory Deutschland: Gelebte – Erlebte Schwarze Deutsche Geschichte(n)“ von ManuEla Ritz und Sharon Dodua Otoo setzt sich mit Träumen, Hoffnungen, Enttäuschungen und Alltagserfahrungen Schwarzer Menschen in Deutschland auseinander. Ausgangspunkt dazu ist ein fiktiver Dialog zwischen fünf historischen Persönlichkeiten mit unterschiedlichsten Lebensgeschichten, die in einem zeitlosen Raum aufeinander treffen und ihre Geschichten teilen.

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Stellungnahme zum „Blackface“-Plakat von BA-HU Elferrat e.V.

In Leipzig hat der studentische Verein Faschingsverein mit dem Namen „BA-HU Elferrat e.V.“ für eine seiner Veranstaltungen mit einem Plakat beworben, dass mal wieder zeigt, wie sehr Rassismen tagtäglich in unserer Gesellschaft (re-)produziert werden. frankfurt-postkolonial hat folgende Stellungnahme mitunterzeichnet – wir schließen uns dabei ausdrücklich der Forderung nach einer Distanzierung mit einer einhergehenden Selbstreflexion an!

Im Folgenden die Stellungnahme im Wortlaut:

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Kolonialismus war nicht nur ein Unternehmen von Staatsmännern, und Kolonialismus hinterließ seine Spuren nicht nur „in Übersee“. Kolonialismus prägte auch Alltag und Kultur in Europa und Deutschland selbst auf wesentliche Weise. Stellungnahme zum „Blackface“-Plakat von BA-HU Elferrat e.V. weiterlesen