Erneuter offener Postkolonialer Rundgang, 27. Oktober, 11 Uhr

Bei unserem Stadtrundgang geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit den lokalen Frankfurter Spuren der deutschen Kolonialgeschichte. Wir besuchen dabei verschiedene Stationen, an denen die (Nicht-)Aufarbeitung und (Nicht-)Erinnerung der deutschen Gesellschaft mit ihrer Kolonialgeschichte exemplarisch dargestellt werden kann. Wir thematisieren historische und gegenwärtige Bezüge zum Kolonialen im Lokalen. Dies ist ein Versuch, die kolonialen Spuren in der deutschen, hier Frankfurter, Gegenwart zu thematisieren und so ein Bewusstsein für in der kolonialen Vergangenheit gewachsene, heute teilweise fortbestehende Machtasymmetrien zu gewinnen.

Triggerwarnung: Wir greifen auf kolonial aufgeladene und rassistische Bilder und Begriffe zurück, um deren Zusammenhänge und Fortbestehen kritisieren zu können.

Treffpunkt: Willy-Brandt-Platz (unter dem Vordach neben dem Eingang der Neuen Oper), 11 Uhr s.t.
Frankfurt am Main
Dauer des Rundgangs: ca. 2 Stunden
max. Teilnehmer*innenzahl: 25 Personen

Wir bitten um Anmeldung unter Perspektivwechsel – Reihe kritischer Stadtrundgänge in Frankfurt 2018